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Forum : Uniformen/Waffen/Ausrüstung (1914-18)


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Grossvater
Abgesandt von Barbara D. am 27.10.2017 - 10:52:

Liebe Foristen, welchen Dienstgrad u. evtl. welche Einheit kann man anhand der Uniform erkennen? Leider wissen wir gar nichts!

 

Antwort von Deisterjäger am 27.10.2017 - 11:55
Guten Morgen Barbara,

kannst du das Bild in einer höheren Auflösung gescannt noch mal reinstellen. Wenn man das Bild vergrößert wird es pixelig.

Gruss vom Deisterrand
Harald

Antwort von Barbara D. am 27.10.2017 - 13:36
Dies ist das Beste, was ich erreichen kann. Hoffe, es ist hilfreich.

 

Antwort von Deisterjäger am 27.10.2017 - 13:52
Moin,

das ist ein schönes Bild das Du uns hier zeigst. Leider haben nicht viele Forscher solch schöne Bilder.

Aber nun zu deiner Frage, ich sehe hier einen Unteroffizier, erkennbar an der Tresse am Kragen sowie an dem "Kolbenring" am li. Arm. Bei der Waffengattung wird es schwierig, diese Ärmelaufschläge hatte die Infanterie aber auch die Fußartillerie. Mich irritiert der Lederbesatz an den Hosenbeinen (Innenseite) soetwas trugen nur berittene Abteilungen. Ich vermute daher das er Angehöriger einer fahrenden Fuß-Artillerie-Abteilung war.

Weißt du ob er verwundet war? Dann könnte man über die Suche in den Verlustlisten versuchen seinen Truppenteil herauszu bekommen. Hier der Link zu den Verlustlisten Hier klicken

Vielleicht ist ja noch der eine oder andere der zu dem Bild noch etwas sagen kann.

Viele Grüße vom Deisterrand
Harald

Antwort von Barbara D. am 27.10.2017 - 14:25
Lieber Harald, vielen Dank!

Antwort von Ruhrpottpreuße am 27.10.2017 - 18:20
Hallo!

Wir sehen wir hier einen Kavallerie-Degen.
Ich tendiere deshalb zu einer Munitionskolonne der Fußartillerie. Diese waren als Berittene ausgestattet und trugen die Uniform der Fußartillerie. Mich stört allerdings der Besatzstreifen, der schwarz sein müßte!
Gruß, Andreas

Antwort von Barbara D. am 27.10.2017 - 23:43
Das Bild ist eine Postkarte, die er am 5.2. 15 aus Mörchingen geschickt hat. Könnte das weiterhelfen?

Gruss Barbara

Antwort von Deisterjäger am 28.10.2017 - 00:45
Barbara,

Mörchingen war Garnisonsort füf folgende Rgter:
Mörchingen - IR 17, IR 131, UR 14, FAR 15
(Infaterie-Rgter. 17 u. 131; Ulanen-Rgt. 14 u. Feld-Artillerie-Rgt. 15

Es ist nur Schade das man bei dem schönen Foto nicht auf die Schulterklappen schauen kann denn dann wüßten wir sofort bei welchem Rgt. er war.

Gute Nacht!

Antwort von Ruhrpottpreuße am 28.10.2017 - 05:46
Hallo!
Mörchingen lag imBereich des XXI.AK. Dort gab es keine Fußartillerie, aber das XVI.AK lag nebenan.
Dort gab es das Fußart.Rgt.16
I.Btl. Metz
II.Btl. Diedenhofen
ER könnte also eine 16 auf den Klappen haben.
Nur der helle Besatzstreifen stört mich noch!
Gruß, Andreas

Antwort von Deisterjäger am 28.10.2017 - 08:13
Moin,

ja ich bin mir auch nicht ganz sicher. Wäre ja mal interessant die Personalien des Abgebildeten zu erfahren damit man in den VL nachschauen könnte ob er dort verzeichnet ist.
Den hellen Besatz an den SK hatte doch Lehr-Btl. der FuA-Schule aber die war doch in Jüterbog zu Hause.
Gruß Harald

Antwort von Barbara D. am 28.10.2017 - 09:21
Guten Morgen alle,

er hiess Fritz Dingel, geb. 1.8.1889 in Hohenlimburg.

Barbara

Antwort von Ruhrpottpreuße am 28.10.2017 - 10:21
Hallo!
Die weißen Vorstöße an dern Schulterklappen waren üblich bei Fußartillerie. Weiß stammt noch von den weißen Schulterklappen, die die Fußari am bunten Rock trägt. Die Schießschule hatte auch eine schwarzen Besatzstreifen.
Einen Fritz Dingel konnte ich in der Verlustliste nicht finden. Es gibt zwar vier Friedrich Dingel, aber die Daten passen leider nicht.

Antwort von Deisterjäger am 28.10.2017 - 12:12
Moin,

auch über die Suche "Ort" habe ich nichts passendes gefunden. Es gibt dort drei Einträge zu DINGEL aber leider nicht den Gesuchten.

Könnte die Aufnahme bei der Durchreise auf dem Weg zur Front gemacht worden sein?
Gruss Harald

Antwort von Ruhrpottpreuße am 28.10.2017 - 12:16
Hallo Harald!
Er muß ja nicht verwundet worden sein.
Durchreise muß auch nicht sein. Mörchingen lag ja in Lothringen. Viele Soldaten wurden dort stationiert, da man den Elsaß-Lothringern nicht traute.
Die meisten Soldaten, die in EL stationiert waren, kamen aus dem Reichsgebiet.
Gruß, Andreas

Antwort von Deisterjäger am 28.10.2017 - 12:29
Andreas,

das ist mir bekannt. Aber ich dachte nur so ein schneidiger Uffz. in der Etappe.
Wir werden es wohl ohne einen Blick auf die SK werfen zu können nicht klären.

Gruss Harald

Antwort von Ruhrpottpreuße am 28.10.2017 - 12:34
Die Klappe halte ich für nebensächlich. Mit der weißen Paspel muß es sich um eine Fußari-Klappe handeln. Infanterie fällt ja wegen des Degens gänzlich aus.
Mir macht in erster Linie der Besatzstreifen Sorgen...

Antwort von Barbara D. am 28.10.2017 - 13:07
Hallo,

dieses Bild hilft wahrscheinlich auch nicht weiter. Es sind die einzigen, die wir haben. Er hat übrigens den Krieg überstanden und ist 1973 verstorben. Dummerweise haben wir ihn nie gefragt ...


 

Antwort von Ruhrpottpreuße am 28.10.2017 - 13:11
Auf jeden Fall eine spätere Aufnahme, da er da schon das EK II trägt.
Meine ich eine 8 auf der Klappe zu sehen?

Antwort von Barbara D. am 28.10.2017 - 13:15
Eine weitere dumme Frage: wie wurden die Männer eingezogen, d. h. richtete es sich nach dem Wohnort, welchem Regiment etc. sie zugeteilt wurden oder war das nach Bedarf? Vielleicht könnte man es ja dadurch eingrenzen. Ihr seht, ich habe keine Ahnung!

Antwort von Ruhrpottpreuße am 28.10.2017 - 13:20
Hallo Barbara!
Das kann man nicht so einfach sagen.
Zuerst wurde nach Eignung einberufen. Da wurde Ausbildung, Beruf, körperliche Statur usw. berücksichtigt.Im Frieden wurde man oft heimatnah kaserniert; im Krieg ging das natürlich nicht.
In der Regel kann man aber sagen, daß man zu einer Einheit kam, die sich im Bereich des zuständigen Armeekorps befand.
Hohenlimburg (Hagen) gehörte zum VII.AK (Westfalen). Wie ich oben schrieb, wurden aber viele Soldaten nach Elsaß-Lothringen versetzt.

Antwort von Ruhrpottpreuße am 28.10.2017 - 15:35
Der Besatzstreifen an der Mütze ist m.E. rot. Das passt weder für Fußartillerie, noch für Train. Damit stammt der Herr Kolonnenunteroffizier vermutlich aus der Kavallerie und ist als Reservist bei einer solchen Munitionskolonne mobilgemacht worden. Wenn die Schirmmütze ein Eigentumsstück ist, hatte er schlicht nicht mehr die Zeit, den Besatzstreifen umarbeiten zu lassen.

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