AGW 14-18 · Milex · Tavannes

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Württemberg/BE/Flandern/Hafen Zeebrugge
Abgesandt von paul am 02.09.2017 - 15:23:

WK-1 : Artilleriestellung Würtemmberg 10.5cm Kanone
Küstenverteidigung Nordsee
Unterstellung :
Marinekorps Flandern (Nordarmee, 4e Armee, AOK)
1e Marine Division (Admiral Ludwig v. Schröder)
1e Marine Briagde
1e Matrosen Artillerie Regiment
(Nachbarn: Flak-Zeppelin-IR163-Schlw.Holst., Flak-IR162-Lübeck, Batt.Gröden 280mm, Baden-Flak, Marine Batt. Friedrichaven 280mm)
Forschungsfrage : Nummer IR-regiment Würtemmberg (Nähe Bamberg oder Stuttgart/Tübingen ?)
Leider kain Bild vorhanden.

Antwort von Deisterjäger am 03.09.2017 - 08:51
Moin paul,

kannst du den Zeitraum eingrenzen?

Antwort von Deisterjäger am 03.09.2017 - 08:59
paul,

Admiral v. Schröder war Div. Kommandeur der I. Marine-Div. bis 05.11.1914
Hier klicken)

Antwort von paul am 03.09.2017 - 09:27
Ich habe gearde die Antworttase Links auf dass Schirm gefunden aber vorher habe ich schon genatwortet durch auf Ihre Nahme zu clicken.
Zeitraum : nur dass datum 23-04-1918 bekant aber vielleicht war die Württembergabteilug (oder Regiment) shon lange da.

Antwort von paul am 03.09.2017 - 09:33
COPY PERSONLICHES ANTWORT
-------0-------------------------------------
2)Admiral v. Schröder : da gibs`s es kein problem, ich weiss alles über ihm. Er war nicht nur Divisionskommandant bis 01-11 1914 (Eimarschdivision) aber auch Kommandant des Marinekorps im ganzes Zeitraum 14-18 (3 Divisionen).

3) Zeitraum Württemberg-artillierie Zeebrugge : ich habe nur Daten von 23-april-1918 (Angriff England auf Zeebrugge) aber vermutlich war die Abteilung (4 Kompaniën, Regiment-nr...?) schon lange da. Es köntte auch sein das verschiedene Abteilungen wachselend zwisschen dass Ypern- oder Somme-front in Zeebrugge-Ruhestellung (unterstelt an das Maroinekorps) waren.
Paul

Antwort von T. Ehret am 03.09.2017 - 11:43
Hallo,
Es handelt sich um eine Batterie-Namengebung auf der flandrischen Küste, was mit einem württ. Truppenteil nichts zu tun hat. Die Batterie war von Matrosen-Artilleristen besetzt. Sie hat am 23.4.1918 nicht geschossen.
Gruß,
T. Ehret

Antwort von Ruhrpottpreuße am 03.09.2017 - 13:07
Hallo!
Ich kann noch anfügen, daß die Batterie Württemberg aus 4x10,5cm SK L/45 bestand.

Im Buch "Trutzig und Treu" (Admiral a.D. Jakobsen) steht zum 23.4.1918:
"Kurz nach 1 Uhr bemerkte die Batterie "Württemberg", daß sich aus dem Nebel ein dunkler Gegenstand abhob in der Nähe vom Molenfuß. Der Scheinwerfer leuchtete dorthin, wurde aber unmittelbar darauf durch einen Treffer außer Gefecht gesetzt. Plötzlich erfolgte um 1 Uhr 10 Minuten eine mächtige Detonation, die eine etwa 35m große Lücke in die Eisenkonstruktion der Mole riß. Dadurch wurde die Mole eine Zeit lang aller Fernverbindungen beraubt und von jeglicher Unterstützung durch die in der Ortschaft Zeebrügge liegenden Truppen abgeschnitten. Das hatte der Feind sicherlich mit Vorbedacht getan, um seinen eigenen Truppen die Vernichtung der Seeflugstation und Molenbatterie zu erleichtern und jegliche Verstärkung der Verteidigung von Land aus auszuschließen. Später stellte sich heraus, daß die Sprengung durch eine mit Sprengladung gefülltes U-Boot ausgeführt war. Die Ladung wurde durch Zeitzünder in Brand gesetzt, die Mannschaften flüchteten in einem Ruderboot; letzteres wurde aber von der Batterie "Württemberg" abgeschossen".

Sie hat demnach nicht viel, aber immerhin doch geschossen...
Gruß, Andreas

Antwort von Ruhrpottpreuße am 03.09.2017 - 13:10
Nachtrag.
Bei ebay wurde eine Karte mit Besatzungsmitgliedern versteigert:
Hier klicken

Antwort von Paul am 03.09.2017 - 14:17
Hallo an Alle,
Vielen Dank für die Auskünfte. Jetzt ist vieles klar und deutlicht. Ich habe mich auch das Bunker-Bild angeschaut und tatsächlinch, die Uniformen sind Marinekleider. Nur die name der Batterie is ein hinweis nach Württemberg.
Vermutlich betrifft die Name ein Hinweis nach dass Schiff Württemberg. Wegen die brittische blokkade in Ost- und Nordsee kontten die Kriegschiffe nicht ausfahren und wurden die Kanone demontiert und eingebett in ein Ringformig Kanonbett in Flandern.
Genauso in Zeebrugge mit Friedrichort-Seewehr, Lübeck-Flak, Zeppelin-flak, Gröden-Seewehr und noch manche andere kleine Batteriën.

Vermutliche Gliederung :
---------------------------------
MKF : Marinekorps Flandern
IDV0001M : Marinedivision-1 (Abschnitt Küste-R , Oostende->NL-Grenze)
IBR0001M : Marine-Infanteriebrigade-1 (Abschnitt-Ost , Blankenberge->NL-Grenze)
ARG0002M : Marine-Artillerieregiment-2 (Abschnitt-Ost, Zeebrugge, Unterabscnitt Môle/Pier)
ABT......? : Abteilung , keine Ahnung.
KMP.....? : Kompanie, vermutlich 1 KMP je Geschutz...
ABT und KMP soll ich noch nachziehn.
Wen Jemand interessiert is in die weitere Forschung dan bitte melden Sie Ihre emailadresse oder es kann auch via dieses Forum wen Sie ausdrücklich wünchen.

Schönen Gruss aus BE/Flandern,
Paul

Antwort von T. Ehret am 03.09.2017 - 18:44
Hallo Andreas,
Danke für die Ergänzung. Das Buch von Jacobsen hatte ich nicht geprüft. Im Bericht der 1. Mar.Div. (Marinearchiv) steht kein Schuss für die betroffene Batterie, welche grundsätzlich eine FLAK Batterie war.
Gruß,
Thierry

Antwort von Ruhrpottpreuße am 03.09.2017 - 19:34
Salut Thierry!
Richjtig. Aber auch mit Flak kann man am Boden war anrichten (wie bei der 8,8 ein paar Jahre später).
ich weiß aber auch nichtm ob die Angaben bei Jakobsen alle stimmen.
Gruß, Andreas

Antwort von Paul am 03.09.2017 - 20:30
FLAK-8.8 ein paar Jahre später....?
--------------------------------------------
Seit 1916 hatte man in Flandern manche Flakgruppen (Gürtel) von 8.8cm und 7.5cm (Beute aus Rusland).
In 1914-1915 waren die Flak`s eine Batterie zugeteilt aber ab 1916 gegliedert in Gruppen unabhängig von die Kanonebatteriën.
Jede Gruppe umfasste ungefähr 16 bis 28 Kanone.
Was meinen Sie mit "ein paar Jahre später..." ?
Vielleicht andere typen ? Andere Kriegschauplätze ?

Antwort von Ruhrpottpreuße am 03.09.2017 - 20:36
Ja, als Beispiel. Die Wehrmacht benutzte die 8,8cm Flak im 2.Weltkrieg ja auch zur zur Bekämpfung von Bodenzielen.
Genau so konnte ja auch die 10,5cm in Zeebrugge auf aufgetauchte U-Boote geschossen haben.
Gruß, Andreas

Antwort von T. Ehret am 03.09.2017 - 20:41
Hallo Andreas,
Bei den Küstenbatterien gab es im Jahr 1918 etliche Mus. Wurde das Ruderboot mit Artilleriegranaten oder mit Kugeln "abgeschossen" ? Die 10,5cm in Schirmlafetten konnten nicht, meines Wissens, mit 0° schiessen.
Gruß,
Thierry

Antwort von Ruhrpottpreuße am 03.09.2017 - 20:42
Dazu steht leider nichts im Buch, Thierry.
Ich habe des ganzen Absatz abgeschrieben.
Andreas

Antwort von T. Ehret am 07.09.2017 - 14:33
Hallo Andreas,
Ich habe eine Abklärung gefunden. Auf einer Artilleriekarte vom 1.1.1918 ist angegeben, daß bei der Batt. W. 2 Stück 5 cm Kanonen für die Strandbestreichung standen. Das kann mit den Aussagen von Jacobsen passen.
Gruß, Thierry


 

Antwort von Paul am 07.09.2017 - 15:11
Hallo Thierry,

Ich habe mich die Karte angeschaut und es ist Tatsächlich die Artilleriestellung im Hafen Zeebrügge. Ich habe auch eine Karte mit Umgebung (1918-04-23,insgesamt andere Batteriën in der Nähe). Wen jemand auf dieses Forum interessiert is köntte ich die Karte auf meine PC suchen und posten.
Auch zu Karte-Vermelding "Freya" gibt es eine Historik...

Schreibweise
-----------------
Es felt mir die Schreibweise auf die Karte auf : "Würtemberg" mit nur "in "t"....vielleicht ist es keine officiëlle Armee-AOK4 (Marinekorps)-Karte ?
.
Mein Wohnort :
---------------------
Knokke-Heist (Nähe Hafen Zeebrugge). Ihre Vorname ist Thierry...wohnen Sie in Frankreich ?

Antwort von Ruhrpottpreuße am 07.09.2017 - 17:00
Salut Thierry!
Ja, das kann sein. Dann waren Deine Angaben ja doch richtig, daß sie mit den "Dicken" wahrscheinlich nicht geschossen haben.
Grfuß, Andreas

Antwort von T. Ehret am 07.09.2017 - 17:36
Hallo Paul,
Ja, ich bin Franzose (Niemand ist perfekt !).
Es gibt ein strich über den "t", was heisst Doppelbuchstabe, also Württemberg.

Hallo Andreas,
Im Archiv der Marine habe ich die Berichte über Zeebrügge nicht gesucht und nicht gesehen. Dort findet man die endgültige Antwort, nehme ich an. Meine Interesse wendet sich aber auf Artillerie.

Gruß,
Thierry

Antwort von Ruhrpottpreuße am 07.09.2017 - 17:44
Gute Idee!
Da muß mal nachschauen lassen. Ein Kumpel hat die Bände; er ist aber gerade im Urlaub

Antwort von T. Ehret am 19.10.2017 - 17:00
Hallo,
Bild gefunden auf internet. Die Batt. W. hat 23.4.1918 tatsächlich geschossen.
Gruß,
T. Ehret


 

Antwort von Ruhrpottpreuße am 19.10.2017 - 17:07
Super Fund, Thierry!
Vuelen Dank für die Mühe!!!!!
Gruß, Andreas

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