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Forum : Andere Kriegsschauplätze (1914-18)


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RIR 18, Utffz. Paul Fuhrmann
Abgesandt von Wolfgang am 13.07.2015 - 20:53:

Ein freundliches Hallo mal wieder an alle hilfsbereiten Fachleute hier,
ich bin auf der Suche nach dem Schicksal von Unteroffizier Paul Fuhrmann aus Trebitz, Kreis Lübben, vom RIR 18, 4.Komp., gefallen am 2.8.1915, nach dem Kreiskalender Lübben von 1920 in einem Ort namens Fiksmolski. Rein vom Gefühl her und vom Klang des Ortsnamens tippte ich zunächst auf Weißrußland, kann den Ort dort aber nirgends finden. GenWiki gibt als übergeordnete Einheit für den betreffenden Zeitraum ein „?“, so daß mir die dortigen Gefechtskalender auch nicht wirklich weiterhelfen können. Weiß da jemand mehr?
Bis 29.7.15 gehörte das RIR 18 zur 72. Reserve-Infanterie-Brigade / 1. Reserve-Division, ich finde aber keine Angaben mehr für die Tage später. Dennoch sollte das RIR 18 irgendwie rund um die Schlacht bei Kupischki östlich Poniewiez involviert gewesen sein. Poniewiez heißt heute wohl Panevėžys, Kupischki Kupiškis, damit wäre das heutige Litauen sehr wahrscheinlich. Doch ein Dorf in der Nähe, dessen Namen auch nur Fiksmolski ähnelt, kann ich leider nicht finden.
Wer kann mir hier helfen?

Antwort von Ruhrpottpreuße am 14.07.2015 - 04:20
Hallo Wolfgang!
Mehr Informationen habe ich auch nicht. Die Einträge für den Zeitraum fehlen wohlmöglich.
Ich denke aber, das Regiment war weiterhin in der 1.Res.Div. tätig.
Diese hat folgende Gefechtseinträge:
30.7.-7.8.15: Schlacht bei Kupischki
Darin enthalten:
1.8.15: Briwiszki-Polawki-Popriczynia
2.8.15: Okmiany-Zyliszki-Gudgole und Pupanzy-Jawniuny


 

Antwort von RainerC am 14.07.2015 - 20:32
Hallo Wolfgang,

zu dem von Dir gesuchten Ort habe ich leider auch nichts gefunden.
Aber "Der Weltkrieg 1914 bis 1918", Bd. 8, schreibt auf Seite 465 (Hier klicken):
"Er [General von Below] setzte nicht nur das I. Reservekorps, sondern auch das Korps Lauenstein, zwischen den beiden Kavalleriekorps, zum Angriff an. Etwa 30 Kilometer östlich von Poniewiez kam es am 2. August auf breiter Front zu Kämpfen."
Erst am 3.8. erreichten sie Subocz (Subačius?). Siehe Bild (schwarze Line = Frontlinie vom 2.8.) aus "Die militärischen Ereignisse im Völkerkrieg 1914-15 in wöchentlichen Karten mit Chronik zu dauernder Erinnerung, 2ter Teil": "3.8. [...] Unsere Truppen haben die Straße Wobolniki-Subocz überschritten."
Also vermute ich, dass Paul Fuhrmann dort gefallen ist.

Viele Grüße,
Rainer


 

Antwort von Patrick S am 16.07.2015 - 01:55
Moin !

Aaaalso

nach dem wälzen ein paar Regimentsgeschichten
RIR 3 , RIR 59 und Reserve Division 1 kann ich nur eine erhellende Sache im Moment beisteuern ...

Die Geschichte des RIR 59 verweist darauf das das RIR 18 aus dem Verbande der 72. Reserve Brigade herausgelöst wurde und dem Korps Schmettow zugeteilt wurde (29.7.) und dieses Korps weit vorgeschoben war. Weit Nordöstlich (allerdings in Marschreichweite) bei Wobolniki (wenn ich es richtig lese)

Morgen recherchier ich weiter !

Gruß

Patrick

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Antwort von Wolfgang am 16.07.2015 - 18:51
Naamd,
also Patrick, das ist ja sehr interessant. Korps Schmettow, wo gibt`s da mehr Informationen drüber?
Gehörte da das Thüringische Husaren-Reg. Nr.12 irgendwie mit dazu? (nur wegen dem Gefr. d. R.Wilhelm KUBISCH, geb.29.07.1890 in Bockwitz, Liebenwerda, gef. schon am 24.(!)08.1915 bei Winkszninie, und das ist noch deutlich nördlicher von Wobolniki, fast bei Birze, also müssen die damals weit an Kupischken vorbei vorgestoßen sein) oder kam diese Truppe eher aus nördlicher Richtung auf Kupischken zu?

2. Eskadron

Antwort von Patrick S am 16.07.2015 - 19:29
Hiho Wolfgang !

Bin leider noch arbeiten und kann noch nicht viel sagen aber Korps Schmettow ist auf der Karte im Post von Andreas (Ruhrpottpreusse) zu finden. Schmett. abgeküzt und nördlich des 1. RK das von Kurt von Morgen kommandiert wurde. Soweit ich das sehe gehörten dazu möglicherweise die 36. RD (wobei ich mir da eben nicht sicher bin) also auch die 41 ID, 2 ID , 6 ID und womöglich die 8 ID auch. Ist leider nicht zu erkennen wie weit es sich ausdeht. Wenn man sich die Stellungen im Juli und die am 15.8. anschaut merkt man schon wie die Einheiten durchgekegelt wurden. Zu deinem Fall wegen dem Husaren 12.. also wenn ich mir die Verläufe ansehe und Kupischki auf der Karte sehe dann sind die deutlich nördlich an Kupischki vorbeigestoßen. Sehen kann man die grobe Bewegung anhand der 41 ID und den Pfeilen mit Schm. gekennzeichnet. Die kamen eben aus dem Raum Janischki und scheinen genau Richtung Osten zu sein.

Naja ich recherchier erstmal zum RIR 18 weiter und dann schaue ich mal nach den Husaren 12 (wobei man da auch googeln kann zu wem die gehörten ... die Karte von Andreas müsste als erste Instanz aufschlußreich genug sein)

Gruß

Patrick

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Antwort von Patrick S am 16.07.2015 - 19:57
und gleich noch ein Google Ergebnis ...

auf der Karte ist eindeutig die 2. und 6. Kavalleriedivision zu erkennen die auf Janischki marschieren (Schmettow). Laut Wiki gehört das Husaren 12 zur 2. Kavallerie Division ...

Gruß

Patrick

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Antwort von Wolfgang am 16.07.2015 - 20:14
Danke!

Antwort von Wolfgang am 16.07.2015 - 21:59
So, also wenn ich mir den Marschweg der einzelnen Einheiten ansehe, die Strecken der Tage extrapoliere kann es sich bei dem ominösen Fiksmolski eigentlich nur um Wismonty (KdwR N18 Szadow) handeln. Phonetische Übersetzung aus dem russischen, polnischer Name, die Ortsbezeichnungen jener Zeit da oben sind ohnehin ein Graus. Nochmals Danke für Eure Hilfe.

Antwort von Patrick S am 16.07.2015 - 23:20
Also gehst du davon aus das die Ortsangabe ein Lazarett oder Verbandsplatz darstellt ?

Ich finde südlich Wobolinki ein kleines Dorf (südlich von Antasava) .. heutiger Name Viktariskes. .. besonders -ausprachetechnisch gesehen- die erste Silbe und eben das Ende "iskes"
lauten einigermaßen ähnlich (und ja das MO fehlt...) Allerdings ist das Dorf das einzige was eben Aussprachetechnische die erste Silbe identisch hat UND im südlichen Bereich des Korps Schmettow liegt an der Grenze zum 1. RK. Gemäß der Beschreibung des RIR 59 passt die Region jedenfalls optimal.

Und ja Wolfgang .. Namenstechnisch ist es der totale Horror .. man bräuchte eine riesige Namensdatenbank wo alle möglichen Namen und Schreibweisen für einen Ort zu finden sind ..

Gruß

Patrick

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Antwort von RainerC am 17.07.2015 - 14:31
Hallo,

wenn Paul Fuhrmann in Fiksmolski im Kampf gefallen ist, dann kann Wismonty nicht korrekt sein. Diese Gegend wurde schon um den 22./24. Juli eingenommen. Für einen Verbandsplatz scheint es mir auch zu weit entfernt zu sein von der Front am 2. August. Höchstens ein Lazarett.
Viktariškės hieß damals auf dt. Karten Wiktoriszki. Das klingt leider auch nicht wirklich nach Fiksmolski. Überhaupt bin ich bis jetzt noch über keinen Namen in der Gegend gestolpert, der mit -lski/-lszki/-lschki (startend mit L) endet, die Endung dort lautet eher -iski/-iszki/-ischki (startend mit I) oder eben mit startendem "Y" wie -yszki.

Viele Grüße,
Rainer

Antwort von Patrick S am 17.07.2015 - 14:54
Ja , war zu weit von der Front weg, daher ja die Vermutung das es ein Lazarett oder so war. Leider gibt der Sanitätsbericht Band 2 Texttechnisch nichts her und habe keine vollständigen Karten.

Ja das mit den Buchstaben is da ja so eine Sache, aber nen Übersetzungsfehler ist drin.

Die Geschichte des RIR 61 habe ich mittlerweile auch durch. Die bildeten den Südteil der 36. Reserve Division. Die griffen über Ogince (I und II) an. Eine Art Kurvenbewegung ähnlich dem Verlauf Stumbriskis . Antasava - Kurpischki an.
Genau halt auch da der Bereich wo eben Viktariskes liegt.
Die Karte in der Geschichte ist leider nicht die beste und hilft auch nicht weiter.

Denke mal das man nur über die Verlustlisten der Regimenter und die dort vielleicht angegebenen Orte näher drankommen kann um was es sich bei Filsmolski genau handeln könnte.

Gruß

Patrick

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Antwort von Patrick S am 17.07.2015 - 20:37
Mal wieder was neues ...

Geschichte de FAR 35 , Reitende Abteilung (2. Kavallerie Division)

am 1.8. stand die 1.und 2. FAR 35 an der Waldkante am Weg Narwidizki - Kauladze. Beschuss der Stellungen bei Drapudischki und Unterstützung des RIR 18 das erneut angegriffen wurde.

Damit würde ich mal sagen gehörte das RIR 18 zu dieser Zeit zur 2. Kavallerie Division !

Gruß

Patrick

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Antwort von RainerC am 18.07.2015 - 00:51
Hallo,

die Linie Narwidizki - Kauladze entspricht Narvydiškiai - (ca. 55.906510 N, 24.735695 E (Hier klicken)). Siehe auch Ausschnitt unten aus KdwR P18 (1. Karte). Ich vermute, mit Drapudischki ist Zaprudziszki gemeint (s. 2. Karte) (evtl. auch Druszyki).
Dann vermute ich mal weiter, dass Fiksmolski auf der ersten Karte Zyzmoryszki sein könnte.

Viele Grüße,
Rainer


  

Antwort von Ruhrpottpreuße am 18.07.2015 - 05:27
Hallo!
Das Korps Schmettow I existierte vom 3.6.15-20.8.15.
Es war gleichbedeutend mit dem Höheren Kavallerie-Kommandeur 5 und mit der 6.Kav.Div. Auch benannt Gen.Kdo. z.b.V.58.
Bei den Kämpfen ab Juli wurde die 2.Kav.Div. hinzugezogen.
Das sogenannte Kavalleriekorps Schmettow (2.u.6.Kav.Div.) befand sich am 17.7. bei Doblen.
Eine Woche später hielten sie eine breite Front von Kosaki an der Muscha bis nördlich Rozalin.
Später haben sie sich zusammen mit dem Kav.Korps Richthofen südl. und östl. Poniewicz gesammelt, um in Rtg. Südosten gegen Wilna, und Rtg. Osten gegen Dünaburg vorzustoßen.
Am 30.7. stieß der Gegner bei Kupischki in die Lücke zw. den beiden Kav.Korps vor. Daraufhin entsandte Gen.v.Below das I.Res.Korps und das Korps Lauenstein zur Unterstützung ein. Zu Kämpfen kam es am 2.8. östl. von Poniewiecz.
Patricks Ausführung über die 2.Kav.Div. erscheint plausibel.

Antwort von Patrick S am 18.07.2015 - 09:01
Moin !

Dank der Karten von Rainer kann man das Spiel nun weiter erhellen ... Habe mal mit Google Earth ein Overlay gemacht damit

Man sieht deutlich die mögliche Gefechtsstellung des FAR 35. Die Einordnung von Drapudischki teile ich, aber nicht das Fiksmolski Zyzmoryski sein könnte. Wenn man das Waldgebiet (auch heute noch sieht) und wie es auch auf der alten Karte gekennzeichnet ist und annimmt das das FAR 35 ja keine Drehturmgeschütze hat liegt Zyzmoryski meiner Meinung nach in keiner Art und Weise und Schußkorridor des FAR 35 wenn Drapudischki beschossen wurde ! Ich habe mal einen möglichen Korridor gemacht. Um Kauladze ist richtig dichter Wald ! Kann mir nur schwer vorstellen das die da durchschießen können. Und die Artillerie noch südlicher zu Positionieren würde sie nur in sumpfiges Gelände bringen !

Weiterhin ist mir aufgefallen das viele Ortschaften von den Karten heute nicht mehr existieren ! So könnte es auch unserem gesuchten Fiksmolski gehen !

Und Nördlich von Narwidizki ist ein kleines Gehöft oder nen Dörfchen "Smojliski" Fehlt nur noch das "Fik" Ist das in litauisch am Ende sowas wie nen Zusatz "Groß- , Klein- , Nord- " ??

Gruß

Patrick

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Antwort von RainerC am 19.07.2015 - 18:11
Hallo Patrick,

da hast Du ja eine ganze Menge Zeit investiert! Da macht das Mitsuchen Spaß. :-)
Wie kommst Du auf den gezeigten Schußkorridor und seine Ausrichtung? Rein interessehalber. Aus den Angaben der Regimentsgeschichte des FAR 35? Eine Karte oder Skizze gibt es dort nicht?

Bei Smojliski als wahrscheinlichem Ort, der mit Fiksmolski gemeint sein könnte, schließe ich mir Dir an.

Nur noch zwei Kommentare. Die meisten Ortsnamen auf der KdwR-Karte sind polnischen, nicht litauischen Ursprungs. Litauisch sieht anders aus und besteht aus anderen Silben und Endungen, wie man auch bei den heutigen Namen in Google Maps sehen kann. Man findet auch russische Ortsnamen. Das "Fik" bedeutet leider weder in polnisch noch russisch irgendwas. Ich wüsste auch nicht, was bei so einem Gehöft noch ein Groß-/Klein-/Nord- sollte, höchstens vielleicht Alt-/Neu-. Aber, wie schon gesagt, "Fik" oder so ähnlich gibt es nicht, wie meine Dolmetscher-Freundin bestätigt hat.

Schönen Sonntag,
Rainer

Antwort von Patrick S am 19.07.2015 - 19:03
Moin Moin !

Recherchieren und Helfen macht eben Spaß , besonders wenn man genug Material hat zum forschen :-) !

Also der Schußkorridor ist natürlich eine Vermutung, ganz klar. Aber dem zu Grunde liegt im wesentlichen eine
Geländeanalyse und das Verbinden von Informationen. Karten sind leider nicht dabei !

Grade die Verbindung deiner Karten und dem aktuellen Google Earth macht es relativ einfach.
Deine Karte hat bestätigt das das aktuelle Waldgebiet nicht nennenswert vom Aussehen abweicht wie damals.
Die Artillerie hat somit der alten Militärdoktrin zufolge den Waldrand als Deckung nutzt gegen
Flieger und Beschuss. Damit bleibt quasi der ganze Waldrandbereich als Stellung offen. Da aber
Drapudischki beschossen werden soll werden die Geschütze Richtung dem Ziel ausgerichtet (die drehen nicht
minütlich ihre Geschütze) Formation ist dabei relativ egal, aber da die Waldgrenze so verläuft wie sie eben
verläuft bleiben wenig Stellen offen. Die Geschütze sind im großen und ganzen nach Norden gerichtet. Da der
Feind aber natürlich im Osten steht werden die Geschütze aufgefächert um auch einen Teil nach Osten abzudecken.
Damit bietet sich genau dieser 90 Grad Winkel an. Du verteidigst einen Teil nach Osten und den Großteil nach
Norden ! (eine Alternative wäre der Waldhaken über dem "wi" von Narwidyski auch möglich, aber der
erfüllt nicht mehr den Hinweis der Straße aus der Regimentsgeschichte!)
Der Wald bildet damit einen natürlichen Rücken. Und nun der Clou. Auf Sichtschuß kann die Artillerie
nicht durch den Wald schießen (wir sind ja nicht in einem Gebiet wo Monatelang Stellungskrieg war !)
Damit schränken die Waldgebiete das Schußfeld ein! Eventuell die rechte Korridorgrenze könnte man
noch etwas erweitern bis Richtung Gikonys, aber dann ist Essig.
Aber indirekter Beschuß wäre grundsätzlich möglich (kommt auf die Bewaffnung der Abteilungen an !)

Nun kommt Google Earth. Geländeanalyse auf Sicht. Eben genau die von mir markierte Stellung eignet sich
vorzüglich auf Sichtschuß Richtung Drapudischki! Der von mir markierte Korridor entspricht einem
recht guten Direktschußfeld auf die feindlichen Linien zwischen Drapudischki und heute Inkunai !
Der ganze Bereich zwischen den heutigen Bundesstraßen 191 und 12 ist eine Ebene. Das bestätigt
mich in der Annahme der Gefechtsstellung. Die haben freies Schußfeld in die Stellungen südlich Wobolniki !

Das von dir eingeworfene Zysmorszki ist leider a) durch den Wald entdeckt und liegt b) total in einer Senke
Als Artillerie kann man da nicht wirklich Unterstützung gewähren wenn dort ein Regiment Hilfe brauch! Das
ist eine Stellung für ein Ruhelager und nicht für eine Verteidigungsstellung

WEiteres ergibt sich aus den Orten der Regimentsgeschichten. Und das RIR 59 soll ja zum RIR 18 aufschließen
und muss dann von Poniewiez hoch und geht eben genau über die Bundsstraße 191 (Stumbriskis ist als Richtung angegeben!)
Das RIR 61 widerrum greift über die Linie Stumbriskis - Antasava an (explizit Ogince II erwähnt) und lag damit
südlich der 2. Kav Div. !

So und dann noch 2 Mio weitere kleinere Hinweise zu einem Puzzle das ich natürlich auch falsch zusammengesetzt haben kann !

:-)

Das mit den Ortsnamen ist ein Horror. Bei manchen kann man ja heute noc hdie Verbindung von Polnisch/Russich zu Litauisch erkennen
aber im Prinzip ist man ohne ne Karte (wie von dir) verloren !

Gruß

Patrick

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Antwort von Wolfgang am 24.07.2015 - 19:20
@RainerC
auf der Suche nach einem anderen Friedhof - Alt-Grünwald - bin ich auch an etlichen Internet-GPS-Angaben fast verzweifelt, letztendlich, wie hieß das Gut Alt Grünwald auf einer Karte von 1936? Vecgrinvalde! Also scheint "Vec" oder schlecht deutsch übersetzt "Fik" im Lettischen wirklich "alt" zu bedeuten. Damit wäre die Deutung von "Smojliski" am besten zutreffend. Na mal sehen, was die vom Volksbund noch beisteuern können.
Nochmals Danke für Eure Hilfe.

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