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Forum : Andere Kriegsschauplätze (1914-18)


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Ost-Kriegslazarett?
Abgesandt von Orangenfalter am 19.09.2011 - 09:27:

Hallo,
vielleicht kann mir hier jemand helfen, oder mir einen Tipp geben wo ich fündig werden kann:

wir haben eine Bescheinigung vorliegen (Übersetzung aus dem russischen), dass meine Urgroßmutter 1919 im

Lager No 4 der zweiten Ost Abteilung an Lungenentzündung gestorben ist.
Unterschrift ist vom Gesundheitskommisariat des 2. Ost-Kriegslazaretts.

Wir möchten gerne Wissen wo sich das Lazarett befand und heraus finden wieso meine Urgroßmutter dort war.

Meine Urgroßeltern haben wohl in Russland gearbeitet und im Rahmen der russischen Revolution mussten sie raus oder wurden verbannt. Irgendwie sind sie dann in diesem Lager gelandet.
Ich würde da gerne mehr rüber herausfinden.
Mein Urgroßvater tauchte 1920 wieder in Deutschland auf.
Es wäre schön, wenn mir evtl. jemand weiterhelfen kann.

Vielen Dank!
Orangenfalter

Antwort von Günther Fuchs am 19.09.2011 - 11:30
Hallo Falterchen,
es wäre hilfreich, wenn Du etwas mehr angeben könntest. Russland war und ist noch groß. Vor 1919 ging Russland gleich hinter Torun/Thorn los und endete dann irgendwo in Sibirien. Polen gab es damals als Land nicht. Und es lebten viele Deutsche in Russland, von den jetzigen polnischen Gebieten über die Ukraine - Wolga - Krim bis nach Sibirien.
Du hast doch sicherlich nen Geburtsort oder sowas.....
Günther in Gostynin

Antwort von Orangenfalter am 19.09.2011 - 12:22
Hallo Günther,

ich verstehe gerade nicht. Ich suche den Ort, wo das Lager gewesen sein könnte. Was hat der Geburtsort meiner Urgroßmutter damit zu tun?
Es gab 1919 offenbar ein 2. Ostkriegs-Lazarett und ein dazugehöriges Lager Nr. 4.
Ich habe nur diese Lagerbescheinigung auf russisch und eine beglaubigte Übersetzung dazu.
Dazu die Info, dass mein Urgroßvater Chauffeur bei Zaren gewesensein soll und, dass mein Großvater in Moskau geboren/getauft (1906) wurde.
Ansonsten versuchen wir die Spur der Familie im damaligen Russland erst zu finden. bisher war die Familienüberlieferung, dass die Familie während der Revolution verbannt und ausgewiesen wurde. Dabei gab es angeblich ein Zugunglück und die Urgroßmutter starb dabei. Jetzt finden wir diese Lagerbescheinigung in den alten Unterlagen und versuchen zu rekonstruieren was damals geschah - und wo. Uns sind einige Dinge noch nicht klar. Warum und seit wann sie überhaupt in Russland waren, ob meine Urgroßeltern dort geheiratet haben oder in Deutschland etc.
Der Ort des Lagers würde mir schon weiterhelfen. Ansonsten liegt mir nur noch ein bisher nicht entzifferter Scan einer Postkarte meiner Urgroßmutter vor, welche sie auf russisch schrieb. Da versuchen wir gerade jemanden zu finden der es evtl. übersetzen kann, vor allem die Anschrift...
lg Orangenfalter

Antwort von Günther Fuchs am 19.09.2011 - 18:30
Hallo Falterchen,
damit wird die Sache schon verständlicher. In dieser Situation werde ichDir/Euch wohl kaum helfen können, das ist zu weit weg. Und dazu mache ich keine Familienforschung, zumindest nicht de eigene. Wenn ich hier mit Familienforschern im Archiv bin, treffe ich oft auf russische Kirchenbucheinträge. Ist es eine saubere Schrift, dann kann ich mir als alter Ossi noch behelfen.
Das nur mal als Hintergrund, warum ich so blöde gefragt hatte.
Viele Grüße
Günther in Gostynin

Antwort von Orangenfalter am 19.09.2011 - 19:58
Hallo Günther,

ich danke Dir für Dein Interesse.

Vielleicht weiss jemand noch mehr, oder hat eine Idee wohin ich mich mit meiner Frage noch wenden kann.

Viele Grüße
Orangenfalter

Antwort von Günther Fuchs am 19.09.2011 - 20:08
Hallo Falterchen,
falls sich gar keiner findet, kannst Du mir ja mal nen sauberen Scan rüberschicken , weniger als "ich kanns doch nicht" kann ja nicht rauskommen.
Viele Grüße
Günther in Gostynin

Antwort von Günther Fuchs am 19.09.2011 - 20:13
Hallo Falterchen, klingt zwar dumm, ist mir aber gerade mal noch eingefallen:
Mache einen Scan der Postkarte und stelle ihn mal noch beim FdW ein, die Dich hierher geschickt haben. Es giebt dort ein paar russischstämmige Forumsteilnehmer, die könntest Du um Dechiffrierung bitten. Die versuchen es bestimmt auch und können Dir dann auch i.d.R. gleich was zum Ort sagen. Das ist zwar auch nicht die Erfüllung, aber eventuell wieder ein Schritt weiter.
Günther in Gostynin

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